Was wir wirklich wollen

Wie geht Affenfangen in der Wüste?
Was veranlasst uns dazu, das zu tun, was wir tun?
All unsere Handlungen werden zum Teil vom evolutionär geformten Programm unserer Gene bestimmt. Du handelst, weil du dein Gefühl verändern willst.

Weil „zuerst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“, wie Bert Brecht schreibt, und wie wir uns an unserer Bedürfnispyramide sehen können.

Was wäre also, wenn wir ein Gefühl kultivieren, das wir gar nicht verändern wollen?
Ein Gefühl des inneren Friedens.

Ein Gefühl so tief in uns selbst verwurzelt, dass wir dem Ansturms der Werbeindustrie auf unseren Bedürfnissen die Stirn bieten können.

Höre jetzt rein!

Was wir wirklich wollen

3 Kommentare zu „Was wir wirklich wollen

  1. Sehr, sehr schön. In welchen Momenten spüre ich den Frieden. Zum Beispiel, in dem ich manchmal Abends nach Hause komme und kein Licht anmache. Keine Schuhe ausziehe, die Jacke anlasse. Und mich einfach auf den Stuhl setze und die Stille wahrnehme. Den Raum. Das Umfeld. Die Luft. Die Gegenstände. All das ist immer da. Auch, wenn ich nicht da bin. Es wartet. Still. Es ist die Präsenz des Sein. Das gibt mir Frieden.

    1. Ja, so geht es mir auch manchmal 🙂
      Das Alte loslasen, das Ungeschehene einfach so sein lassen und den Moment so wahrnehmen, wie er sich anfühlt. Stille. Raum. Frieden.

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